Übungen im Zertifikat "Wissen und Kommunikation" der Universität des Saarlandes

Übung "Einführung in die professionelle Schreibtechnik"

Gutes Schreiben kann man lernen. Schon dadurch, indem man schlechtes Schreiben vermeidet. In dem praktisch ausgerichteten Kurs werden die häufigsten Schreibmängel analysiert und Wege aufgezeigt, wie man seinen individuellen Schreibstil verbessern kann. Die Kursteilnehmer/innen entwickeln in der kritischen Betrachtung fremder und eigener Texte ein Gespür für sprachliche Wirkungen und schulen ihr ästhetisches Sprachgefühl.

 

Wie finde ich das treffende Wort, wie arbeite ich effektiv mit syntaktischen und klanglichen Mitteln, wie mache ich einen Text „rund“ und wie kann ich einen Spannungsbogen über mehrere Seiten hinweg aufrecht erhalten? Wie funktioniert eine Reportage, eine Satire oder eine Kurzgeschichte? Diese und viele andere Fragen zum Handwerk des Schreibens werden in dem Kurs pragmatisch und anschaulich erörtert. Das Ziel ist, die zukünftigen Journalisten/innen und Autoren/innen mit den Anforderungen professioneller Texterstellung vertraut zu machen.

 

Es wird erwartet, dass die Kursteilnehmer/innen bereits über erste Schreiberfahrungen verfügen. Für eine erfolgreiche Kursteilnahme müssen die Studierenden im Laufe des Semesters mindestens vier selbstverfasste und bislang noch unveröffentlichte Textbeiträge von jeweils zirka einer A4-Seite Länge einreichen. Der Dozent gibt regelmäßig Vorschläge aus unterschiedlichen Themenbereichen; es können aber auch Themen nach Wahl bearbeitet werden.

 

Übung "Einführung in den Kulturjournalismus"

Der Kulturjournalismus ist eine ebenso vielseitige wie anspruchsvolle Sparte der Presselandschaft. Neben fundierten Sachkenntnissen werden von den Kulturjournalisten/innen ausgeprägte sprachliche und stilistische Fähigkeiten erwartet. Die Grenzen zum kreativen Schreiben sind mitunter fließend. Außerhalb der klassischen Feuilletons von Print, Hörfunk, TV und Online-Medien eröffnen sich den Kulturjournalisten/innen vielfältige weitere Berufsmöglichkeiten: zum Beispiel  in der Öffentlichkeitsarbeit für kulturelle Einrichtungen oder als freie Autoren/innen.

 

In der praxisorientierten Übung werden die Studierenden mit der journalistischen Schreibtechnik und den unterschiedlichen Textformen des (Kultur-)Journalismus’ vertraut gemacht: Bericht, Reportage, Rezension, Interview, Kommentar, Glosse etc. In der kritischen Analyse fremder und eigener Texte sollen die Teilnehmer/innen zu einer Professionalisierung und Verfeinerung ihres Schreibstils herangeführt werden. Im Fokus der Übung steht der klassische Print-Journalismus; es werden aber auch Streifzüge in die verschiedenen Bereiche des elektronischen Journalismus‘  sowie in die Arbeit der Pressestellen von Kultur-Institutionen unternommen.

 

Journalistische Vorkenntnisse sind für den Kurs nicht erforderlich, aber erwünscht. Für eine erfolgreiche Kursteilnahme müssen die Studierenden im Laufe des Semesters mindestens vier selbstverfasste und bislang noch unveröffentlichte Textbeiträge von jeweils zirka einer A4-Seite Länge einreichen. Der Dozent gibt regelmäßig Vorschläge aus unterschiedlichen kulturellen Themenbereichen; es können aber auch kulturjournalistische Themen nach Wahl bearbeitet werden. Alternativ können zwei Textbeiträge durch die Übernahme eines Referatsthemas ausgeglichen werden. Für einen benoteten Teilnahmeschein wird die beste Prüfungsleistung bewertet, die im Kurs erbracht wurde.